Das Wohnen im Reihenhaus
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Seit den 50er und 60er Jahrenfreut sich das Reihenhaus in Deutschland einiger Beliebtheit. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es direkt zwischen zwei anderen Wohngebäuden steht, eben in einer Reihe mit mindestens drei oder mehr Häusern. Meist stehen sie in einer glatten Reihe aneinander, manchmal sind sie aber auch treppenartig versetzt angeordnet, um zum Beispiel bessere Sicht oder Sonnenschutz zu gewährleisten. Die gemeinsamen Wände mit den benachbarten Wohngebäuden bieten sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein ständiger Nachteil ist, dass nur in der Vorder- und Rückseite des Hauses Fenster eingebaut werden. Außerdem kann es zu Ärgernissen kommen, wenn die Nachbarn einen anderen Lebensrhythmus und -stil haben und es deswegen zu Streitereien kommen kann. Hierbei sind die Eigentümer_innen der Reihenhäuser auf sich gestellt, schließlich gibt es keine_n Vermieter_in, der oder die einschreiten könnte. Allerdings sind die heutigen Reihenhäuser mit einer ausreichenden Schallisolierung ausgestattet, sodass es eher selten zu extremer Lärmbelästigung kommen sollte. Ein großer Vorteil ist, dass die Gebäude, die sich direkt zwischen zwei anderen befinden, weniger wärmeisoliert werden müssen, da die Wärme nur über zwei Seiten entweichen kann.
Die Baukostenund auch die Unterhaltungskosten sind generell niedriger als bei einem freistehenden Haus. Außerdem kann jeder Meter des Grundstücks genutzt werden, es muss schließlich auch keinen Mindestabstand eingehalten werden.
Nachteil ist allerdings, dass der Wiederverkaufswert eines Reihenhauses, aufgrund der meist geringen Größe, niedriger bewertet, als bei einem freistehenden Haus oder einer Doppelhaushälfte. Andererseits liegt es häufiger stadtnah oder sogar innerhalb einer Stadt, was es wieder sehr attraktiv macht.
Sehr beliebt ist das Wohnen in einem Reihenhaus besonders unter jungen Familien. So ein Haus mit Garten bietet oft mehr Platz als eine Etagenwohnung und die laufenden Kosten sind auch bezahlbar. Außerdem finden sich unter den Nachbarn auch meist Spielkamerad_innen für die Kinder und Gleichgesinnte unter den Erwachsenen.
Hochdachkombis als Firmenwagen
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Der Begriff Hochdachkombi wird hierzulande seit Mitte der 90er Jahre verwendet. Zu dieser Zeit kamen die ersten kompakten Fahrzeuge wie der Renault Kangoo, Citroen Berlingo oder Peugeot Partner auf den deutschen Markt.
Die Besonderheit von Hochdachkombis besteht insbesondere darin, dass sie eine größere Höhe als herkömmliche Kombis und somit auch eine gewisse Ähnlichkeit zu Transporter haben. Dabei ist das Raumangebot sehr großzügig.
Viele Unternehmen und Handwerker setzten derartige Kombis besonders gerne ein. Oft sieht man sie als Firmenwagen für Hausmeister-Services, Haustechnik, Kleinreperaturservice von Heizungen und Solaranlagen auf der Straße. Sie sind aus mehreren Gründen sehr beliebt – zum einen wegen dem ordentlichen Raumangebot. Zum anderen wegen den relativ niedrigen Anschaffungskosten. Die meisten Kombis dieser Art sind äußerst günstig zu haben – sogar als Neufahrzeug können sie günstiger sein als manche gebrauchte Transporter. Auch ihr Fahrzeuggewicht ist relativ niedrig – das wirkt sich selbstverständlich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Inzwischen interessieren sich für Hochdachkombis nicht nur Kurierdienste und Handwerker, sondern auch Familien. Auch in diesem Fall spielen die niedrigen Preise, das großzügige Platzangebot und der niedrige Spritverbrauch eine sehr wichtige Rolle. Im Vergleich zu den Handwerkermodellen, die normalerweise über keine Seiten- und Heckfenster verfügen und mit einer spartanischen Ausstattung daher kommen, sind die familienfreundlichen Varianten meistens komfortabler und besser ausgestattet.
Ein guter Kombi-Tipp für gewerbliche Nutzer ist der VW Caddy, ein Hochdachkombi, der gerade auch für mobile Hausmeisterservices gut geeignet ist. Der neue kompakte Van sieht sehr elegant aus und bietet nicht nur viel Stauraum und niedrigen Spritverbrauch, sondern auch viel Fahrvergnügen.
Gastautorin Mathilde Zornmann
Omas Haushaltstipps

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Oftmals greifen viele Menschen zur chemischen Keule, sobald sie nicht wissebn wie man einen Fleck auf dem Tepppich wegbekommt oder aber wie man die Gläser der letzten Party wieder vom Rotwein befreit. Doch nicht nur nach einer dekadenten Party schreit es nach Sauberkeit, sondern auch in ganz alltäglichen Situationen. Oftmals geben die Menschen viel Geld dafür aus, um beispielsweise den Wasserkocher vom Kalk zu befreien, dabei tut das überhaupt nicht Not, weil oftmals einfache Hausmittel reichen, die man eigentlich immer im Haushalt hat.
Beim Fußboden kann man beispielsweise sehr gut auf Putzmittel verzichten, die sehr teuer sind. Hat man eineen geraden und glatten Fußboden hilft am besten Schmierseife, die zum einen reinigt und zum anderen den Boden schützt. Und wer kennt sie nicht, die furchtbar anzuschauenden schwarzen Streifen auf dem Fußboden, die durch Gummisohlen der Schuhe entstehen. Hierbei kann man einfach ein bisschen Spiritus ins Putzwasser oder auf einen Lappen geben und schon gehört der Fleck der Vergangenheit an.
Und auch beim Bügeln muss man nicht mit aller Dringlichkeit Anti-Falten-Mittel holen, damit das nächste Hemd wieder glatt und gebügelt aussieht. Es reicht auch, wenn man beim Dampfbügeleisen ein paar Mal den Dampf betätigt, so dass die Wäsche angefeuchtet ist. Und auch ein weiterer Punkt sei zur Pflege des Bügeleisens gesagt: Wenn man destiliertes Wasser benutzt, hält das Eisen weitaus länger, als man denkt.
Zurück jedoch zum Wasserkocher und Kalkproblemen. Hat man Kalk – ob nun in der Dusche oder im jenen Wasserkocher – hilft es, wenn man ein bisschen Zitronensaft hineintut oder ins Putzwasser mischt. Nach ein paar Minuten des Einwirkens, spült man den Kocher oder die Oberfläche mit Wasser ab und schon ist der Kalk verschwunden. Den gleichen Effekt hat im Übrigen auch Essig.
Sind Einweg-Putztücher besser?

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Einweg-Putztücher werden als effektiv und hygienisch beworben. Mittlerweile gibt es sie von namhaften Herstellern und man kann sie in den Regalen der Discounter finden. Letztes Jahr wurden laut der Sendung “Markt” 13,6 Millionen Packungen verkauft, sie werden also auch beim Kunden immer beliebter. Aber reinigen diese “Putzwunder” tatsächlich besser? Nicole Beck, Sachverständige für das Gebäudereinigerhandwerk, hat verschiedene Einwegtücher getestet.
Zuerst waren Fensterreinigungstücher von zwei deutschen Drogeriemarktketten dran. Für ein großes Wohnungsfenster musste sie 16 Tücher benutzen und das Ergebnis war trotzdem schmierig. Festklebender Schmutz blieb ganz haften. Diese Tücher eignen sich also höchstens für kleine Flächen. Auch die Bodenwischtücher konnten die Testerin nicht überzeugen. Das feuchte Tuch versagte bei einer Mischung aus Cola und Staub – es verteilte den Dreck nur auf dem Boden. Toiletten lassen sich mit den Einwegtüchern ebenfalls nicht effektiv reinigen, sie eignen sich vielleicht noch dazu, die Klobrille abzuwischen. Aber unter den Rändern ist es empfehlenswert, auf herkömmliche Putzmittel zurückzugreifen.
Ein weiterer großer Nachteil der Einmal-Tücher ist natürlich der anfallende Müll. Wer nach jedem Wischen mehrere – Wenn man schon für ein Fenster 16 Tücher aufwenden muss, wie viele braucht man gar, um den Boden einer Wohnung zu putzen? – Lappen in den Abfall werfen muss, putzt nicht sehr ökonomisch und schadet der Umwelt. Sogar bei der Herstellung der Tücher werden viel Energie, Wasser und Rohstoffe benötigt. Der Naturschutzbund (NABU) bezeichnet dies als “unnötige Ressourcenverschwendung”. Dazu kommen noch die hohen Kosten. Die Reinigung mit Einweg-Tüchern ist vergleichsweise teuer. “Markt” hat berechnet, dass das Wischen mit Wasser und Allzweckreiniger rund neun Cent kostet, das Wischen mit den Feuchttüchern sei drei mal so teuer. Beim Fensterputzen sogar 100 mal.
Keine sonnigen Aussichten für Photovoltaik

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Allein innerhalb der letzten fünf Jahre haben sich die Preise pro Kilowatt Stromleistung halbiert und Solar-Firmen kämpfen mittlerweile ums Überleben. Sämtliche Hersteller und Zulieferer des Bereiches Solarstrom liefern sich derzeit heftige Wettbewerbskämpfe.
Mit der Atom-Katastrophe von Fukushima kam ein wenig Hoffnung zum Aufstieg auf, doch die letzten Monate der Solarindustrie waren von Rückschlägen gezeichnet. Während sich in den USA schon eine Vielzahl von Firmen geschlagen geben und sich vom Markt verabschieden mussten, kämpfen in Deutschland derzeit Q-Cells. Conergy und Solon um ihren Erhalt. In der Schweiz musste man eine Stelle für die Produktion von Spezialsägen, die zur Herstellung von Photovoltaik-Wafern dienen, aufgrund der fehlenden Nachfrage eingestellt werden.
Der Photovoltaik-Aktienindex eines Solarstrom-Magazins macht den Ernst der Lage deutlich und zeigt Werte, die im Laufe nur eines Jahres zu mehr als 50 Pozent gefallen sind. Und das, obwohl Solarstrom-Unternehmen lange Zeit als sichere Investition gehandelt wurden, beobachtete man doch nicht nur steigende Preise für Öl und Gas, sondern auch eine wachsende Zahl an Atom-Gegnern sowie staatlichen Subventionen für alternative Energien. Außerdem sollten auch die Absatzzahlen weiter steigen. So ergaben die Untersuchungen eines britischen Marktforschers, dass die Verkaufszahlen bezüglich der Photovoltaik-Module in der zweiten Hälfte des Jahres um weitere 30 Prozent zunehmen werde. Die Preise für das Endprodukt allerdings sind stark zurück gegangen.
Im Jahr 2006 betrug der Preis pro Kilowatt Leistung noch 5000 Euro, während man derzeit für das gleiche Leistungsvolumen nur noch 2400 Euro zahlt und der Trend geht nach allgemeinen Einschätzungen noch weiter nach unten. Grund dafür ist unter anderem, dass Hersteller sehr große Überkapazitäten während ihrer Produktion aufgebaut haben. Um diesen Lagerüberschuss wieder einzudämmen, rechnen Experten also zukünftig mit kleinsten Preisen.
So kann beim Hausbau gespart werden
Geld fürs Sparschwein, Foto: koeb_flickr
Auf der einen Seite ist man im Alter mit einer eigenen Immobilie sicher. Man muss keine Miete zahlen. Doch bis es dazu kommt, müssen oftmals viele Schulden abbezahlt werden, die für den Bau in Form von Krediten entstanden sind. Das muss nicht sein. Es gibt einige Tipps, die man beim Hausbau beachten sollte, damit man sich im Rentenalter über die Immobilie freuen kann.
Das erste Gebot heißt: Kalkulation. Nicht nur der Bau eines Hauses ist teuer, auch das Grundstück muss einberechnet werden. Grundstücke auf dem Land sind günstiger als in Städten. Zudem sind Fertighäuser von Grund auf billiger als der Bau von herkömmlichen Häusern. Wer viel Geld sparen möchte, der packt selber mit an. Wer den Rohbau fertigstellen lässt, sich aber persönlich um den Ausbau und Innenbau kümmert, der spart viel ein. Wer es alleine nicht schafft, der sollte Familie Freunde und Bekannte um Hilfe bitten.
Doch das wichtigste ist eine frühzeitige Planung. Man sollte Kosten vorab ausrechnen und sich einen Puffer lassen. Damit es zu keinen Verzögerungen kommt, sollten die Ideen für den Innenausbau bereits vor Beendigung des Rohbau stehen.
Natürlich sind eigene Ideen beim Bau eines Hauses schön, doch diese sollten sich im Rahmen halten. Jede Extravaganz kostet Geld. Geld, das man aber auch sparen kann. Und man sollte immer daran denken, dass große Räumlichkeiten zwar schön sind, aber von Herbst bis Frühling müssen sie beheizt werden.
Muss die Unterkellerung tatsächlich gebaut werden? Kann es nicht ein Nebenraum oder Schuppen sein? Das spart immens viel Geld ein. Und noch ein wichtiger Tipp. Holen Sie vor dem Bau viele Angebote zur Finanzierung ein und vergleichen Sie diese sorgfältig. Eine Finanzierung entscheidet am Ende über Ihr Leben.
Putztipps fürs Wohnzimmer
Fast jedem ist der regelmäßige Kampf mit dem Hausstaub und -schmutz nur all zu gut bekannt. Kaum ist man an einem Ende des Zimmers fertig mit dem Hausputz, scheint es am anderen Ende schon wieder an Staub und Schmutz zu sammeln. Doch schon mit ein paar kleinen Tricks kann diese Arbeit viel effektiver gemacht werden.
So müssen beispielsweise die Polstermöbel im Wohnzimmer regelmäßig durchgeklopft werden. Um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln als nötig, empfiehlt es sich hier, einige feuchte Tücher über die Polster zu legen, die den Staub dann einfangen. Der Hausputz, Foto: twicepix_flickr
Auch Teppichböden sollten mindestens einmal in der Woche einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Während Teppichböden am besten mit dem Staubsauger vom unerwünschten Schmutz befreit werden sollten, empfiehlt es sich, Teppiche auf der Unterseite auszuklopfen. Wichtig ist es sowohl hierbei als auch beim Saugen, die Arbeit möglichst langsam und gründlich zu verrichten, damit sich auch ihre Wirkung zeigt.
Sollen auch Tierhaare entfernt werden, kann für kleinere Flächen ein spezieller Fellpflegehandschuh genutzt werden. Mit einem Handschuh und ein wenig Wasser oder aber mit breiten Klebebändern für Polstermöbel lassen sich beispielsweise Hundehaare schnell entfernen.
Geht es zu den empfindlicheren Gegenständen im Wohnzimmer wie dem Fernseher oder der Stereoanlage, muss darauf geachtet werden, dass sie nicht mit zu viel Feuchtigkeit in Berührung kommen. Vor allem sollte die Reinigung immer nur bei abgeschalteten Geräten vorgenommen werden. Bildschirm und Gehäuse können so einfach mit einem trockenen, nicht fusselnden Tuch abgestaubt werden. Auch für den DVD-Player bedarf es nur eines weichen, sauberen Tuches zum Entstauben, wobei auf Reinigungsmittel, Chemikalien und sonstiges jedoch unbedingt verzichtet werden sollte. Besondere Vorsicht gilt hier bei den Lautsprechern. Mit einem Bürstenaufsatz wird der Staub hier aus der Bespannung mithilfe des Staubsaugers gelockt. Ohne diesen Aufsatz, direkt mit dem Rohr des Saugers, sollten Boxen niemals berührt werden.
Bei Beachten dieser kleinen Details, werden es Ihnen Geräte und Möbel danken- vor allem mit längerer Schmutz- und Staubfreiheit und weniger Arbeit.
Praktische Anschaffung: Rauchmelder

Lebensretter Rauchmelder, Quelle: LukasH15/Flickr.com
Mitten in der Nacht von einem Brand geweckt zu werden, sein Hab und Gut zu verlieren und um sein Leben kämpfen müssen, das will sich keiner vorstellen. Tatsächlich könnte die Ausbreitung eines Brandes, ohne dass man das persönlich bemerkt, reduziert werden. Mit einem Rauchmelder könnten sich Menschen am einfachsten vor dem Feuerinferno schützen. Ein Rauchmelder kostet ungefähr 15 Euro, kann aber das Leben retten.
Insgesamt verlieren um die 500 Menschen ihr Leben bei einem Brand. Davon passieren 75 Prozent der Brände im privaten Bereich. Aufgrund dessen sollen Rauchmelder in Niedersachsen zur Pflicht werden. Gerade wird in Hannover an einem passenden Gesetz getüftelt, der die Anwohner des Bundeslandes dazu verpflichtet bis Ende 2015 in allen Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern jeweils mindestens einen Rauchmelder anzubringen.
Das Land Niedersachsen ist damit kein Vorreiter. In neun anderen Bundesländern ist die Einbaupflicht der Melder bereits festgelegt. Einzig und allein die Länder Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen haben sich um die Sicherheit ihrer Bürger noch nicht gekümmert. Im Vergleich zu anderen Ländern steht Deutschland eher im hinteren Bereich. In England wurde bereit 1992 ein Gesetz verabschiedet, das alle Bürger dazu verpflichtet einen Feuermelder in ihre Wohnung einzubauen. Die Sterberate bei Bränden hat sich seitdem halbiert. Norwegen ist da noch vorbildlicher. Hier ist es nicht nur Pflicht einen Rauchmelder zu besitzen, sondern auch einen Feuerlöscher.
Besonders gefährlich ist neben dem Feuer, der Rauch. Insgesamt 5.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Milliarde Euro Brandschaden entsteht jährlich in Deutschland. Ein Feuermelder für 15 Euro ist deswegen eine sehr vernünftige Investition. Wer sich mit Rauchmeldern nicht auskennt, der erhält Hilfe beim Präventionsforum. Man sollte immer darauf achten, dass der Rauchmelder mit dem CE-Zeichen versehen ist. Die Angabe „EN 14604 ist ebenso notwendig, wie die Zertifizierungen von Prüfinstituten wie VdS oder Kriwan. Auskunft über die Qualität der Rauchmelder erteilen die örtlichen Feuerwehr
Wohlgeruch fürs Haus

Potpourri, Foto: janamidala_flickr
Unangenehme Gerüche in der Wohnung stören die Atmosphäre und das Wohlbefinden. Gründe für den schlechten Geruch sind manchmal schnell auszumachen, so kann es die dreckige Wäsche sein, der stinkende Abfall in der Küche oder die müffelnden Schuhe im Flur. Wer dem entgegen wirken will, muss nicht unbedingt gleich zur chemischen Keule greifen, sondern kann auf das setzen, wo man weiß woher es kommt: der Natur.
In den Werbungen preist man oft überteuerte Sprays an, die manchmal vollautomatisch den schlechten Geruch aus der Wohnung vertreiben. Alle drei Minuten sprüht dann ein Automat, ausgerüstet mit einem Duftstoff, frischen Duft in den Raum. Solche Sprays sind meist teuer und schnell leer, so dass die Effektivität nicht besonders groß ist.
Dabei kann man auch einfach Lavendel in die Wohnung stellen. Dieser sieht als Pflanze sehr schön aus und trägt auch getrocknet noch lange seine Duftstoffe in sich. Hängt man in jedem Raum einen Strauß getrockneten Lavendel, durftet der Wohnraum angenehm und frisch. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man sich dadurch die Motten vom Leib hält – die können dem Geruch nämlich nichts abgewinnen.
Ein weiterer positiver Effekt in Sachen Geruch verbreiten getrocknete Orangenschalen, Vanilleöl und Stoffbeutel gefüllt mit Gewürznelken. Sie sorgen für einen entspannenden Geruch, wenn man sie in Schalen in der Wohnung aufstellt und vertreiben die ekligen Gerüche. Das Vanilleöl einfach auf Kissen oder Teppichböden tröpfeln und schon hat man ein orientalischen Geruchs-Mix zuhause.
Eine andere Möglichkeit, wenngleich etwas aufwendige, ist das Aufstellen von frischen Blumen. Sie sorgen für einen ganz besonders frischen Duft und sehen gleichzeitig noch schick aus. Da es aber besonders in den Wintermonaten nicht besonders billig ist, wöchentlich neue und frische Blumen zu kaufen, empfiehlt es sich, Blumenzwiebeln vortreiben zu lassen, die man dann immer wieder neu steckt.
Allerdings vertreibt man auch durch diese Mittel den Geruch nicht vollends. Die Symptome vielleicht, die Krankheit aber bleibt. Den Mülleimer öfter leeren und die Sportschuhe öfters waschen sind Möglichkeiten, wie man der Ursache entgegen wirken kann. Auf Chemie sollte man indes verzichten, weil sie Stoffe enthalten, die nicht nur Kindern und Tieren, sondern auch Erwachsenen schaden.
Haushaltstipps: Fenster und Spiegel reinigen

Sauberes Fenster, Foto: h.bresser_flickr
Damit ihre Fenster und Spiegel streifenfrei sauber sind und ihrer Wohnung somit zum Strahlen bringen, gibt es hier einige Tipps für sie:
Fenster putzen:
Zum putzen ihrer Fenster benötigen sie einen Glasreiniger. Dieser gibt es bereits günstig in jedem Drogeriemarkt zu kaufen. Oder sie stellen einfach selbst welchen her, indem sie Essig mit Wasser mischen und dieses Gemisch in einen Zerstäuber geben. Denn der Essig ist fettlösend und sorgt für lang anhaltenden Glanz.
Nach dem putzen können sie entweder einen Fensterlederlappen benutzen oder sie benutzen Zeitungspapier. Mit dieser günstigen Alternative bekommen die Fenster auch den nötigen Glanz.
Streifenfreiheit:
Am besten lassen sich Fenster an bewölkten Tagen reinigen. Denn wenn die Sonne zu stark scheint und oder es viel zu heiß ist, dann trocknet das Wasser zu schnell und die Folge sind unschöne Steifen.
Wenn sie die Fenster von innen und außen reinigen, sollten sie darauf achten, dass sie auf der einen Seite Waagerecht wischen und auf der anderen Seite senkrecht. So lassen siech Schmutzpartikel und Streifen am Besten erkennen und entfernen.
Spiegel reinigen:
Spiegel lassen sich eigentlich genauso wie Fenster putzen. Sie sollten allerdings nicht mit Wasser geputzt werden, da diese auf die Rückseite des Spiegels gelangen kann und so die Silberschicht beschädigt. Einfach mit handelsüblichem Glasreiniger putzen und danach mit einem Tuch polieren.
Das Energieforschungsprogramm der Bundesregierung
Seitdem Deutschland im Jahre 1997 das Kyoto-Protokoll unterzeichnete, verpflichtete sich die Bundesregierung zur Einhaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Diese birgt als oberste Priorität den Klimaschutz, um die Folgen der globalen Erwärmung so gering wie möglich zu halten.
Die Bundesregierung investiert daher auch sehr viele finanzielle Mittel in die Energieforschung. Es gibt, um die Schwerpunkte dieser Maßnahme festzulegen, ein mehrjähriges Energieforschungsprogramm. Die Aufsicht über das Projekt trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Auch andere Bundesministerien sind im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeit daran beteiligt. Das 5. Energieforschungsprogramm „Innovation und neue Energietechnologien“ trat am 1. Januar 2006 in Kraft. Die Zielsetzung dieses Programms sieht vor, den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung weiter voran zu treiben. Dies soll durch Innovation und technischen Fortschritt realisiert werden. Um den Anforderungen des Kyoto-Protokolls zu entsprechen, muss Deutschland mithilfe von verbesserten Technologien die energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistern.
Das Programm soll langfristig die Sicherung und Erweiterung der technologischen Optionen von Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Energieversorgungssysteme verbessern. Es ist in den politischen Gesamtkontext eingebunden. Daher trägt es auch Verantwortung für die Ziele der Wirtschafts- und Industriepolitik. Natürlich ist dieses Forschungsprogramm nicht kostenlos. Um alle Projekte realisieren zu können, werden von der Bundesregierung erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt. Allein in den Jahren 2010 und 2011 stellte der Bund 1,27 Milliarden Euro für die Energieforschung und für die Entwicklung moderner Technologien bereit.
Von Kritikern wird jedoch behauptet, dass bisher noch keine sehenswerten Ergebnisse zu verbuchen sind. Zwar wurden Forschungen zum Energieverbrauch des Landes angestellt, welche umfassend analysiert wurden, jedoch sollen diese Zahlen äußerst vakant und spekulativ sein. Auch Atomgegner stellen das Bundesenergieforschungsprogramm immer mehr in Frage, da bislang die Entwicklung neuer Technologien noch sehr rückschrittlich ist, was eine Verlängerung der Atommeiler zur Folge hatte.
Es sind in den nächsten Monaten Stellungnahmen zum aktuellen Forschungsstand des Programmes zu erwarten, da die Ziele des Kyoto-Protokolls bis 2012 umgesetzt werden müssen.
Die Energiegewinnung aus Kohle

Kleinzeche zur Kohleförderung, Foto: ruhr_friedhelm_flickr
Kohle ist immer noch ein wichtiger Bestandteil der Energiegewinnung in Deutschland. Die erneuerbaren Energiequellen sind mittlerweile völlig zu Recht auf dem Vormarsch, die Kohlekraftwerke, Zechen und Stahlwerke im Ruhrgebiet wurden im Rahmen eines umfassendenStrukturwandels in den meisten Fällen längst zu Kulturattraktionen umgewandelt.
Dennoch basieren zwanzig Prozent des Primärenergieverbrauchs in Deutschland auf Kohle, in der Stromproduktion ist das schwarze Gold sogar der wichtigste Energieträger – vierzig Prozent des Stroms der durch deutsche Leitungen fließt wird durch Kohle gewonnen.
Die Hauptabnehmer von Steinkohle sind demzufolge auch die Kraftwerke, gefolgt von Stahlwerken. Nennenswerten Anteil an der Steinkohlenachfrage haben das produzierende Gewerbe und Kleinverbraucher, wobei im produzierenden Gewerbe das Erdgas die Kohle allmählich verdrängt.
Die Kohleförderung ist in Deutschland seit Jahrzehnten höchst defizitär. Es ist deutlich billiger Kohle aus Russland, Südafrika, Polen oder Kolumbien zu importieren, als sie in Deutschland abzubauen, wo sie nur noch in großer Tiefe zu finden ist. Die große Tiefe bedeutet einen hohen technischen Aufwand und enorme Kosten. Seit Jahren wird der Steinkohleabbau in Deutschland nur durch Subventionen am Leben gehalten. Die Hilfen pro Tonne dürfen dabei allerdings den Unterschied zwischen Produktionskosten und durchschnittlichen Drittlandskohlepreisen nicht überschreiten und nachgewiesene Aufwendungen für Stilllegungen bei Rücknahme der Förderkapazitäten müssen gedeckt werden. Trotz der Subventionen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen, gehen die Beschäftigungszahlen im Steinkohlebergbau seit Jahrzehnten zurück. 1960 arbeiteten fast 500.000 Menschen in 146 Bergwerken, das Wirtschaftswunder basierte auch auf der aufopfernden Arbeit der Kumpels in Duisburg – Marxloh oder Essen – Karnap. Auch aus Dankbarkeit an jene Generation, halten Bund und Länder den Bergbau künstlich am Leben.
1990 waren es nur noch 92.500 Menschen, die in 27 Zechen unter Tage fuhren, 2009 nur noch 27.00 in sechs Bergwerken.



