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Februar 2012
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Windkraft, Quelle: pixelmaster-x_flickr

Die globale Erwärmung schreitet voran, die Klimakatastrophe scheint unabwendbar. Immer mehr Naturgewalten brechen über unseren Planeten herein, seien es Tsunami, Erdbeben oder Vulkanausbrüche. Schuld daran trägt niemand anderes als der Mensch. Seit Beginn seiner Existenz hat er nahezu systematisch begonnen, Mutter Natur auszurotten und auszubeuten.

Nun liegt es auch an uns, das Gleichgewicht in der Natur wieder herzustellen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Immer noch werden täglich Tonnen von Giftgasen in unsere Atmosphäre gepustet. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klimaschutz sind nun erneuerbare Energien. In der Bundesrepublik Deutschland, die als eines der vorbildlichen Länder in Puncto Umweltschutz gilt, ist der Anteil der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren stetig gewachsen. Im Jahre 2008 wurden bereits 7% des Primärenergieverbrauches von regenerativen Energiequellen abgedeckt. Der Endenergieverbrauch, der durch sie versorgt wurde, lag sogar bei 9,5%.

Grund dafür ist das seit April 2000 geltende Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG.

Nun wurde der Plan geschmiedet, bis 2020 den Anteil der regenerativen Energien an der Wärmeerzeugung auf 14 % anzuheben. Am nationalen Bruttoendenergieverbrauch sollen sie 18% teilhaben.

Natürlich kostet dies auch Geld. Besonders die Umrüstung auf Öko-Strom, wie er lapidar genannt wird, kostet Milliarden. Diese Kosten werden vom Endverbraucher getragen. Auch sind Netzbetreiber gesetzlich gezwungen, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig in ihren Verteiler aufzunehmen. Dafür zahlen sie an den einspeisenden Stromerzeuger den im EEG festgelegten Vergütungssatz. Jeder, der etwas für die Umwelt tun möchte, kann sich also beispielsweise auf sein Dach Solarkollektoren setzen lassen und mit diesen dann die eigene Stromversorgung decken. Wer noch Strom „übrig“ hat, also mehr produziert, als er verbraucht, gibt diesen dann an einen Stromanbieter ab, welcher den Produzenten dafür entlohnt. Mit dieser Methode hat man schnell die Kosten für die Solaranlage wieder eingeholt und macht – auf lange Sicht gerechnet – ein großes Plus.

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