Hochdachkombis als Firmenwagen
Firmenwagen © Stefan Rajewski - Fotolia.com
Der Begriff Hochdachkombi wird hierzulande seit Mitte der 90er Jahre verwendet. Zu dieser Zeit kamen die ersten kompakten Fahrzeuge wie der Renault Kangoo, Citroen Berlingo oder Peugeot Partner auf den deutschen Markt.
Die Besonderheit von Hochdachkombis besteht insbesondere darin, dass sie eine größere Höhe als herkömmliche Kombis und somit auch eine gewisse Ähnlichkeit zu Transporter haben. Dabei ist das Raumangebot sehr großzügig.
Viele Unternehmen und Handwerker setzten derartige Kombis besonders gerne ein. Oft sieht man sie als Firmenwagen für Hausmeister-Services, Haustechnik, Kleinreperaturservice von Heizungen und Solaranlagen auf der Straße. Sie sind aus mehreren Gründen sehr beliebt – zum einen wegen dem ordentlichen Raumangebot. Zum anderen wegen den relativ niedrigen Anschaffungskosten. Die meisten Kombis dieser Art sind äußerst günstig zu haben – sogar als Neufahrzeug können sie günstiger sein als manche gebrauchte Transporter. Auch ihr Fahrzeuggewicht ist relativ niedrig – das wirkt sich selbstverständlich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Inzwischen interessieren sich für Hochdachkombis nicht nur Kurierdienste und Handwerker, sondern auch Familien. Auch in diesem Fall spielen die niedrigen Preise, das großzügige Platzangebot und der niedrige Spritverbrauch eine sehr wichtige Rolle. Im Vergleich zu den Handwerkermodellen, die normalerweise über keine Seiten- und Heckfenster verfügen und mit einer spartanischen Ausstattung daher kommen, sind die familienfreundlichen Varianten meistens komfortabler und besser ausgestattet.
Ein guter Kombi-Tipp für gewerbliche Nutzer ist der VW Caddy, ein Hochdachkombi, der gerade auch für mobile Hausmeisterservices gut geeignet ist. Der neue kompakte Van sieht sehr elegant aus und bietet nicht nur viel Stauraum und niedrigen Spritverbrauch, sondern auch viel Fahrvergnügen.
Gastautorin Mathilde Zornmann



