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Februar 2012
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postheadericon Keine sonnigen Aussichten für Photovoltaik

© Thaut Images - Fotolia.com

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Allein innerhalb der letzten fünf Jahre haben sich die Preise pro Kilowatt Stromleistung halbiert und Solar-Firmen kämpfen mittlerweile ums Überleben. Sämtliche Hersteller und Zulieferer des Bereiches Solarstrom liefern sich derzeit heftige Wettbewerbskämpfe.

Mit der Atom-Katastrophe von Fukushima kam ein wenig Hoffnung zum Aufstieg auf, doch die letzten Monate der Solarindustrie waren von Rückschlägen gezeichnet. Während sich in den USA schon eine Vielzahl von Firmen geschlagen geben und sich vom Markt verabschieden mussten, kämpfen in Deutschland derzeit Q-Cells. Conergy und Solon um ihren Erhalt. In der Schweiz musste man eine Stelle für die Produktion von Spezialsägen, die zur Herstellung von Photovoltaik-Wafern dienen, aufgrund der fehlenden Nachfrage eingestellt werden.

Der Photovoltaik-Aktienindex eines Solarstrom-Magazins macht den Ernst der Lage deutlich und zeigt Werte, die im Laufe nur eines Jahres zu mehr als 50 Pozent gefallen sind. Und das, obwohl Solarstrom-Unternehmen lange Zeit als sichere Investition gehandelt wurden, beobachtete man doch nicht nur steigende Preise für Öl und Gas, sondern auch eine wachsende Zahl an Atom-Gegnern sowie staatlichen Subventionen für alternative Energien. Außerdem sollten auch die Absatzzahlen weiter steigen. So ergaben die Untersuchungen eines britischen Marktforschers, dass die Verkaufszahlen bezüglich der Photovoltaik-Module in der zweiten Hälfte des Jahres um weitere 30 Prozent zunehmen werde. Die Preise für das Endprodukt allerdings sind stark zurück gegangen.

Im Jahr 2006 betrug der Preis pro Kilowatt Leistung noch 5000 Euro, während man derzeit für das gleiche Leistungsvolumen nur noch 2400 Euro zahlt und der Trend geht nach allgemeinen Einschätzungen noch weiter nach unten. Grund dafür ist unter anderem, dass Hersteller sehr große Überkapazitäten während ihrer Produktion aufgebaut haben. Um diesen Lagerüberschuss wieder einzudämmen, rechnen Experten also zukünftig mit kleinsten Preisen.

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